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Prophylaxekonzept

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Menschen von ihren Schmerzen zu befreien, gesundheitsgefährdende Infektionsquellen zu beseitigen und Schäden zu reparieren ist oberste (zahn-) ärztliche Aufgabe, besonders in unterversorgten Ländern wie Kenia.

Es ist unser Ziel, den Menschen in Kenia zu vermitteln, den Wert ihrer Gesundheit sowie die eigene Fähigkeit der Gesunderhaltung zu erkennen und zu ermöglichen. Wie bei allen Motivationsversuchen müssen die Menschen zunächst überzeugt werden, dass die Krankheit ihr eigenes Problem ist.

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St. Monica Widows and Orphans Group

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In der Volksgruppe der Luo ist es Tradition, dass Frauen nach dem Tod des Mannes mit dem Schwager wiederverheiratet werden. So soll die Frau innerhalb der Familie weiterleben können. Bedingt durch die hohe HIV/Aids Rate weigern sich aber mehr und mehr Frauen dieser Tradition nachzukommen. In der Folge werden sie aus der Dorfgemeinschaft und somit aus der Familie verstoßen und verlieren ihre Anerkennung und zudem ihren gesamten Besitz der ebenfalls in die Besitztümer des Schwagers übergeht. Die Frauen sind nach dem Tod des Mannes vollkommen auf sich gestellt und versuchen ihre Kinder, Enkelkinder und angenommenen Kinder allein zu ernähren.

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Patenschaftsprojekt

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Wir erleben immer wieder bei unseren zahnärztlichen Hilfseinsätzen, welche Hoffnung die Übernahme von Patenschaften zur Unterstützung und Förderung der Waisenkinder bringt. Den sonst chancenlosen Kindern werden wieder Lebensperspektiven geschenkt.

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Ausbildung Sr. Fabian

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Sr. Fabian studiert Zahnmedizin

Liebe Keniafreunde,

seit 1999 besteht nun schon der Verein der AZHK. Neben dem Patenschaftsprojekt für Waisenkinder und dem Witwendorf St. Monica sind in den vergangenen Jahren sechs gut ausgestattete Zahnarztpraxen entstanden. Diese sind jeweils in Hospitäler der Franziskanerinnen eingegliedert. Unser Ziel war und ist mittellosen Menschen die Möglichkeit einer guten zahnärztlichen Versorgung zu geben. Bisher ist es gelungen, fast lückenlos Einsatzleistende aus Deutschland und Österreich zu gewinnen, welche als Zahnärzte, Zahntechniker und Assistenten in unseren Projekten arbeiten. Während mehrerer Einsätze konnte ich mich von der Notwendigkeit unserer Hilfe überzeugen. Jedoch ist es unser Ziel, eine qualifizierte zahnärztliche Behandlung immer mehr in kenianische Hände selbst zu legen.

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Zahnärztliches Hilfsprojekt

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In unseren Einsatzorten Kasarani, in der Nähe der Hauptstadt Nairobi gelegen, Nakuru, Kisumu und in den ländlichen Orten Kaplomboi und Nyabondo werden wir deutschen Zahnärzte sehnlichst erwartet. Mit einem durchschnittlichen Monatslohn von ca. 4000 Ksh (ca.40 Euro ) kann sich die Mehrheit der kenianischen Bevölkerung eine zahnmedizinische Behandlung gar nicht leisten, zumal eine Krankenversicherung dafür nicht existiert und alles privat bezahlt werden muss. Eine Extraktion kostet bei einem kenianischem Zahnarzt ca. 600 Ksh., außerdem hat dieser oft ein Einzugsbegiet von mehr als 100.000 Einwohner.

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