Ohne verlässliche Partner vor Ort kann kein Hilfsprojekt aufgebaut und langfristig betrieben werden. Deshalb kontaktierte ich 1997 die Missionszentrale der Franziskaner in Bonn und fragte an, ob Interesse für so ein Projekt besteht und bat um Kontaktvermittlung zu einheimischen Franziskanern. Wir entschieden uns für Afrika, weil dort die Not am größten ist, nahmen Kontakt zu Franciscan Sisters of St. Joseph in Asumbi und Nyabondo auf und erhielten im Sommer 1999 einen Brief von Sister Pauline Mary, in dem der Bedarf eines solchen Projekts und die Kooperationsbereitschaft dargestellt wurde. Das war der Startschuss zur Gründung der AZHK e.V.
Vereinsgeschichte
Ohne verlässliche Partner vor Ort kann kein Hilfsprojekt aufgebaut und langfristig betrieben werden. Deshalb kontaktierte ich 1997 die Missionszentrale der Franziskaner in Bonn und fragte an, ob Interesse für so ein Projekt besteht und bat um Kontaktvermittlung zu einheimischen Franziskanern. Wir entschieden uns für Afrika, weil dort die Not am größten ist, nahmen Kontakt zu Franciscan Sisters of St. Joseph in Asumbi und Nyabondo auf und erhielten im Sommer 1999 einen Brief von Sister Pauline Mary, in dem der Bedarf eines solchen Projekts und die Kooperationsbereitschaft dargestellt wurde. Das war der Startschuss zur Gründung der AZHK e.V.
Erst nachdem die Praxis stand, veröffentlichten wir unsere Aktivitäten in den zahnärztlichen Medien, um Einsatzleistende zu finden. Ab Anfang 2001 bis heute ist unsere Hauptstation in Nyabondo fast regelmäßig durch deutsche Zahnärzte, häufig mit Unterstützung von Zahnarzthelferinnen und Zahntechnikern, besetzt. Im Jahr 2001 brachten wir die Ausstattung für ein zahntechnisches Labor nach Nyabando und durch die deutschen Zahnärzte und Zahntechniker wurden erste kenianische Zahntechniker in der Herstellung von Kunststoffprothesen ausgebildet.
Im Jahr 2002 haben wir das Instrumentarium für eine Augenklinik nach Nyabondo gebracht und unterstützen diese seitdem, da der Bedarf immens ist. Außerdem haben von Anfang an, allerdings in unregelmäßigen Abständen, mehrere Allgemeinärzte und Chirurgen in den Krankenhäusern Nyabondo und Kasarani gearbeitet.
Jeweils auf Bitten der Franziskanerinnen wurden weitere Zahnarztpraxen eingerichtet:
- 2002 im Krankenhaus Kasarani(Nairobi) + zahntechnisches Labor
- 2004 im St. Anthony Dispensary Nakuru + zahntechnisches Labor
- 2005 im Christa Marian Hospital in Kisii
- 2005 in Asumbi
- 2006 im Ruben Slum Nairobi
- 2009 im St. Monica Hospital Kisumu
- 2009 in Kaplomboi
Juni 2009,
Dr. H.-J. Schinkel



